Zahnbehandlungen

Füllungen

Wird bei einem Kind Karies (ein „Loch“) entdeckt, muss der Zahn versorgt werden. Belässt man kariöse Zähne, breiten sich die Kariesbakterien immer weiter aus. Der kariöse Defekt wird immer tiefer und am Ende steht der Verlust des Zahnes.

Wir verwenden als Füllungsmaterialien grundsätzlich nur Kunststoff und Zement.

Da eine Milchzahnfüllung manchmal sehr lange halten muss, sollte ein hochwertiges Füllungsmaterial vorgezogen werden. Beispiel: Bei einem 4-jährigen Kind sollte die Füllung 8 Jahre halten, da der Zahn erst mit etwa 12 Jahren ausfällt. Sie als Eltern entscheiden zusammen mit der Zahnärztin, welches Füllungsmaterial für Ihr Kind am besten geeignet ist.

Eigenschaften „Zement-Füllung“:

  • hellweiße Farbe
  • weicher als Kunststoff, daher höherer Verschleiß
  • Kosten werden vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen

Eigenschaften „Kunststofffüllung“ (Composite/Compomer):

  • zahnfarben
  • die Füllung wird durch verschiedene Haftvermittler in den Zahn „geklebt“, sie ist dadurch stabiler und haltbarer als Zement
  • der Rest des Zahnes kann mit versiegelt werden und ist somit vor neuer Karies an der Kaufläche weitestgehend geschützt
  • Kosten werden zumindest anteilig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen

Kinderkronen

Ist ein Milchzahn schon zu stark durch Karies zerstört, kann man ihn manchmal, wie bei Erwachsenen, nur noch mit einer Krone retten. Diese Kinderkronen sind aus Metall vorgefertigt. Sie werden auf die Milchbackenzähne gesetzt und somit wird die wichtige Kau- und Platzhalterfunktion des Zahnes im Milchgebiss erhalten.

Sie sind sehr viel kostengünstiger als Kronen bei Erwachsenen. Ihre silberne Farbe ist für Eltern manchmal gewöhnungsbedürftig, die Kinder aber sind meist sehr stolz auf ihre Piratenzähne oder Prinzessinnenkrönchen. Eine Versorgung mit weißen Keramikkronen ist ebenfalls möglich. Die Kosten hierfür werden aber nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

An den Schneidezähnen verwendet man natürlich weiße Kronen. Diese sehen dem echten Zahn täuschend ähnlich. Sie sind aus hochwertigem Material und deshalb auch mit geringen Mehrkosten verbunden.

Nervbehandlung

Der Nerv eines Milchzahnes ist sehr viel größer als der eines bleibenden Zahnes. Das bedeutet: viel Nerv und nur wenig Zahnsubstanz. An manchen Zähnen, z. B. dem unteren vorletzten Backenzahn, ist der Nerv nur etwa 1,5 mm von der Zahnoberfläche entfernt. In der Folge kann ein kleines Loch schon schnell am Nerv sein und Schmerzen verursachen. Trotzdem kann man auch solche Zähne noch mit einer Milchzahnwurzelbehandlung retten. Diese geht in der Regel schnell, sodass Ihr Kind meist gar nichts davon mitbekommt. Oftmals müssen die Zähne anschließend mit einer Milchzahnkrone versorgt werden.

Lücken-/Platzhalter (KFO)

Lückenhalter werden angefertigt, wenn Milchzähne vorzeitig verloren gehen, damit kein Platzverlust eintritt. Vor allem Milchbackenzähne sollten durch einen Lückenhalter ersetzt werden, da hier sonst die Gefahr besteht, dass die hinteren Zähne nach vorne wandern, und so den Platz für die bleibenden Zähne verstellen. Langwierige kieferorthopädische Behandlungen könnten sonst die Folge sein. Daher überprüfen wir regelmäßig die Veränderung von Kiefer und Zahnstellung und überweisen Ihr Kind gegebenenfalls rechtzeitig an einen Fachzahnarzt für Kieferorthopädie.

Unsere Sprechzeiten...

Vormittag Nachmittag
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DI 8.30 - 12.30 13.30 - 18.30
MI 8.00 - 12.30 13.00 - 17.00
DO 8.30 - 12.30 13.30 - 19.30
FR 8.30 - 12.30 13.30 - 18.30
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